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Segellexikon
Ausgabe 2015
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Wende

Manöver, um die Seite, von der der Wind kommt, zu wechseln, indem das Schiff mit dem Bug gegen den Wind und dann durch den Wind gedreht wird. Kommandofolge: Steuermann: »Klar zum Wenden!« Vorschoter legt die Vorschot zurecht und meldet: »Ist klar!« Steuermann: » Rhe!« und legt Ruder. Er unterstützt das Anluven ggf. durch Dichtholen des Großsegels; der Vorschoter läßt die Vorschot los, sobald das Vorsegel einfällt. Hat das Boot durch den Wind gedreht, so gibt der Steuermann evtl. Gegenruder und hält dann den neuen Kurs. Der Vorschoter nimmt die nun leewärticie Vorschot dicht. Man sollte nur wenden, wenn das Schiff ausreichend Fahrt macht, damit das Ruder Wirkung zeigt. Die Segel so langewie mogiicn steneniassen. vviii das Schiff beispielsweise wegen Seegang nicht durch den Wind drehen, so kann das Vor-segel dicht bleiben bis das Boot durch den Wind gedreht hat, wodurch es back steht und den Bug in die neue Richtung, weg vom Wind, drückt. Dabei wird allerdings das Schiff stark gebremst, es kann sogar kurzzeitig rückwärts segeln. Bei Jollen müssen sich Steuermann und Vorschoter bei viel Wind auch von einer Seite auf die andere umsetzen, wobei darauf zu achten ist, dass sie erst nach mittschiffs kommen, wenn das Boot im Wind ist . Wende





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