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Segellexikon
Ausgabe 2015
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Scheel-Kiel

(Scheel keel) Nach seinem Er­finder Henry Scheel, der hierfür am 16. 5. 1978 das U.S.-Patent 4. 089286 erhielt, benannter Ballastkiel in der in Abb. A gezeigten Form. Im Gegensatz zum Wulstkiel, der von vorn oder achtern betrachtet eine stromlinienförmige, zylindrische Form hat, verdickt sich der S.-K. an der Unterkante einer tragflügelförmigen Kiel­flosse auf deren doppelten Durchmesser und bringt dadurch den Gewichtsschwerpunkt eines sowohl aufrecht als auch mit Krängung se­gelnden Kielbootes tiefer unter die Schwimm­wasserlinie. Die Kraft des Auftriebs soll durch die hohlen Flanken erhalten bleiben. Vor­teile: Bei gegebener Stabilität geringerer Tiefgang ohne Ver­größerung der Abdrift (Abb. A). Bei gegebe­nem Tiefgang eine größere Stabilität (Abb. B). Ein Vergleich von Tiefgang T und Ge­wichtsschwerpunkt G zeigt einen tiefen Kiel (Abb. C) besser als den S.-K., aber den S.-K. besser als den Kiel eines Kielschwerters. Scheel-Kiel





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