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Segellexikon
Ausgabe 2015
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Ruderblatt

(rudder blade, rudder plate) Der Teil des Ruders, der gegen den Wasserdruck an­gestellt wird und für die eigentliche Ruderwirkung sorgt. Man unterscheidet z. B. bei Jollen ein festes oder ein Senkruderblatt, das an der Anström- und Ablaßkante entsprechend abge­rundet bzw. zugespitzt ist und bei schnellen Boo­ten eine schlanke, tiefe, bei langsamen eine flache breite Form hat. Sinngemäß unterschiedlich ist die Form des R. bei einem Kielboot, wo sie als Festruderblatt, Halbbalance-Ruder o. ä. ent­sprechend geformt und gegebenenfalls als Pro­fil ausgebildet ist. Ruderblatt
Das R. ist diejenige Fläche, die den Wasserdruck beim Steuerungsvorgang aufnimmt und dadurch die gewünschte Drehung des Schiffes herbeiführt. Sie ist mit dem Ruderschaft fest verbunden und hat je nach den technischen Erfordernissen unterschiedliche Ausformungen. Jollen haben meistens ein mit einem Drahtstropp um einen Achsbolzen aufholbares Ruderblatt. Das bringt die Vorteile: das Boot kann ohne diesen Widerstand frei  ausschwoien; ein während der Liegezeit des Bootes aus dem Wasser aufgeholtes R. wird geschont.





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