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Segellexikon
Ausgabe 2015
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Seekrankheit

(sea sickness) Durch die Bootsbewegungen im Seegang hervorgerufene Störungen der Gleich­gewichtsorgane im menschlichen Körper. Die S. äußert sich durch Brechreiz, Schwindelgefühl, Übelkeit, Schweißausbrüche, Apathie u. a. und wird durch schlechte Luft, Tatenlosigkeit und Angstgefühl bis zum Erbrechen verstärkt. Die Anfälligkeit gegen S. vermindert sich mit länge­rer Fahrtzeit auf See. Der Mensch ist unter­schiedlich anfällig gegenüber der S., doch sind Medikamente erhältlich, die dem Brechreiz ent­gegenwirken. die Reizung des Gleichgewichtsor­gans im Gehirn vermindern und damit jede Per­son der Crew seefähig machen können. Der beste Platz zur Verhinderung der S. ist dort, wo sich die Achsen der Bootsbewegungen Rol­len, Stampfen und Schlingern kreuzen, bei ei­nem Seekreuzer mit Mittelplicht zum Beispiel im Bereich des Brückendecks und am Nie­dergang zur Kajüte, ansonsten im Innenraum an der Stelle der größten Breite. Seekreuzer, der (ocean cruising yacht, seagoing cruiser) Allgemeine Bezeichnung für eine see- Seekrankheit
fähige Kreuzeryacht zur Unterscheidung gegenüber einem Küstenkreuzer, Binnenkreu­zer, Jollenkreuzer , Fahrtenkreuzer oder Schärenkreuzer mit begrenzten bzw. einer Langfahrtenyacht mit unbegrenzten Fahrberei­chen. Die Abb. zeigt die Entwicklung der S. vom Langkieler (A, 1963, Längen-Verdrängungs­ßVerhältnis 15) zum gemäßigten Kurzkieler (B, 1972), normalem Kurzkieler (C, 1978) zum ex­tremen Kurzkieler (D, 1981, Längen-Verdrän­gungs-Verhältnis 5). Eine durch Schiffsbewegungen ausgelöste Krankheit, die sich durch Übelkeit, Erbrechen, Schwindelgefühl und allgemeine Mattigkeit und Unlust zeigt. Vorbeugen: nur an Deck aufhalten, in die Ferne sehen, etwas tun, was Konzentration erfordert (Ruder gehen). Es gibt mildernde Medikamente, die die Erregbarkeit des vegetativen oder Zentralnervensystems herabsetzen. Durch Gewöhnung an die Schiffsbewegungen klingt die S. bisweilen ab.





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