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Segellexikon
Ausgabe 2015
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kreuzen

Liegt das anzusegelnde Ziel etwa in der Richtung, aus der der Wind kommt, so kann man nicht direkt darauf Kurs halten, sondern muss k., d. h.       am Wind mit Schlägen abwechselnd auf  Steuerbordbug und Backbordbug in einem Zickzackkurs zum Ziel segeln. Kommt der Wind nicht genau aus dem Ziel, so bringt einen der eine Schlag, auf dem man auf dem Streckbug segelt, dem Ziel immer näher als der andere Schlag, auf dem man auf dem Hole-bug segelt. Beim Wechsel von einem Bug auf den anderen erfolgt jeweils eine Wende. Bei Wettfahrten ist gutes Abschneiden auf dem Kreuzkurs meist entscheidend für den Ausgang. Allgemeine Regeln für das K., das viel Aufmerksamkeit erfordert, lassen sich kaum aufstellen. Bei langsam drehenden Booten wird man weniger Schläge machen als bei schnell drehenden Booten, da jede Wende Zeitverlust bedeutet. Lange Schläge können ungünstig sein, wenn der Wind unerwartet dreht. Erwartet man aber eine Winddrehung, so wird man einen langen Schlag so legen, dass das weitere K. durch die Winddrehung günstig beeinflußt wird. Wie hoch man an den Wind geht, hängt stark von dem jeweiligen Schiff ab; nicht ganz - hart am Wind segelt das Schiff meistens schneller; man gewinnt jedoch nicht soviel an Höhe.





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