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Segellexikon
Ausgabe 2015
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Gimcrack-Koeffizienten

die (Gimcrack coefficients) Aus einer Versuchsreihe mit der einer (damals olympischen) 6-m-R-Yacht ähnelnden “Gimcrack” (LWL 7,24 m, BWL 1,98 m, Segelfläche 40,3 m2, Abb.), die durch Modellschleppversuche ergänzt wurden, bestimmte der Amerikaner K. M. S. Davidson 1933 die G.-K. für die Berechnung der Vortriebskraft und der Krängungskraft in Abhängigkeit vom Krängungstt joke!. Er schuf damit erstmalig die Grundlage Ihr die Vorausberechnung der möglichen Fahrt(leistung) einer Yacht in ihrer tatsächlichen (späteren) Größe nur aufgrund von Versuchsergebnissen mit Modellen von 1,2 bis 1,8 m Länge. Die (aus der graphischen Darstellung ersichtlichen) “Gimcrack”-Segelbeiwerte helfen bei dc r Ermittlung der relativen Vorteile unterschiedlicher Rumpfformen aus den Ergebnissen von Modellversuchen in einem Schlepptank. So beträgt z. B. der Vortriebskraftbeiwert CR zur Reproduktion der Vortriebskraft einer gegebenen Segelfläche hei einer bestimmten Windgeschwindigkeit nach der hierzu gebräuchlichen aerodynamischen Formel bei 5° Krängung 0,457 und bei 25° Krängung 0,307, während man den Krängungskraftbeiwert CK mit 1,54 bei 5° und mit 0,902 bei 25° Krängung verwerten kann. Obwohl die G.-K. auf einer Slup mit einer Dreivierteltakelung und nicht iiberlappendem Vofsegel sowie einem dazu passenden Rumpf ermittelt wurden, sind sie im Yachtbau bis in die Gegenwart mit Erfolg angewendet worden. Gimcrack-Koeffizienten





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