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Segellexikon
Ausgabe 2015
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Segeltuch

(sailcloth, canvas) Ein früher aus Flachs, dann aus Baumwolle und jetzt aus Che­miefasern gefertigtes textiles Gewebe für die be­sonderen Anforderungen, die an ein Segel ge­stellt werden. Damit es keinen Reck erhält, müssen ungewöhnlich feste Tuche gewählt wer­den, in denen die Schußfäden quer zu der Ket­te bzw. den Kettfäden unter starker Spannung gewebt werden. Seine glatte, nahezu luftundurch­lässige Oberfläche mit geringem Reibungs­u hlerstand erhält das S. durch eine Nachbehand­lung, die man mit dem Aufwalzen einer Appretur vergleichen kann. Üblich ist es, auch das Mate­rial, aus dem man eine Persenning, einen Segelsack, einen Seesack, ein Relingskleid o. ä. fertigt, als S. zu bezeichnen, doch handelt es sich dann um andere, meist geringere Qualität. Für die unterschiedlich große Segelfläche wer­den entsprechende Segeltuchgewichte benutzt. S. wird heute hauptsächlich aus Polyesterfasern mit den Markennamen Polyant, Dacron, Terylene u. a., aus Polyamid fasern mit den Markennamen Perlon und Nylon, die alle­samt jedoch bei jahrelanger Verwendung durch ultraviolette Sonnenstrahlen gefährdet sind, aus Mylar, Kevlar und anderen Materialien hergestellt sowie in Kombinationen von ihnen zu Sandwich-Segeltuch und Hybridgeweben ge­fertigt, z. B. mit Kette aus Kevlar und Schuß aus Dacron oder umgekehrt.





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