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Segellexikon
Ausgabe 2015
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Segeltragzahl

Ein Kriterium der Yachtkon­struktion oder eines Yachttests für die Segellei­stung einer Yacht und die Feststellung von Lei­stungsdifferenzen unterschiedlicher Schiffe. Sie wird auch relative Segelfläche genannt und nach der gleichen Formel Segeltragzahl
ermittelt. So erhält z. B. die Admiral s-Cup-Ein­heitsklasse “Mumm” einen Wert von 4,76, der sie als schnelle Hochsee-Rennyacht ausweist. Eine stäbige Hochsee-Fahrtenyacht (z. B. Typ Hall­berg-Rassy) hat eine S. von 4,2-4,3. Zwischen 4,5 und 4,7 liegt die Masse der Serien-Seekreuzer für schnelle Küsten- und (begrenzte) Seefahrt. Kompromisse zwischen Fahrten- und IMS­Konstruktionen bringen die S. auf 5,0. Aus­schließlich zum Rennsegeln gebaute Seekreu­zer liegen über diesem Wert und können als übertakelt gelten. Die Gruppe der (unterta­kelten) Motorsegler hat eine S. um 4,0. Für Trimarane ergibt sich die höchste S. von 6,0 und darüber.





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