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Segellexikon
Ausgabe 2015
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Seerechts-Übereinkommen

(Convention an the Law of the Sea) Das am 17. November 1994 international in Kraft getretene S.-Ü. der UN erlaubt u. a. die Ausdehnung der Hoheits­gewässer von 3 sm auf 12 sm Breite, regelt die Ausdehnung der Hoheitsgewässer sog. “Archi­pel-Staaten- (wie z. B. Griechenland und Indone­sien), erlaubt es jedem Küstenstaat, einschließlich seines Küstenmeeres eine 200 sm breite Wirt­schaftszone zu beanspruchen und macht es den Küstenstaaten zur Pflicht, gegebenenfalls für die Transit-Passage zu sorgen, wenn andere Küsten­staaten durch die Ausdehnung der Hoheitsgewäs­ser keinen Zugang mehr zu den Weltmeeren be­halten (wie es z. B. bei Slowenien in der nörd­lichen Adria der Fall ist). Yachten müssen sich bei einer Hochseefahrt gegebenenfalls über die Pflichten und Rechte der Anrainerstaaten infor­mieren, die bei geschlossenen oder halbgeschlos­senen Meeren bestehen.





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