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Segellexikon
Ausgabe 2015
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killen (des Segels)

(shaking [of a sail], the sails are spilling [wind]) Ein Zustand des Segeltrimms, wenn die Segel nicht mehr (eben) voll stehen (d. h. ein gleichmäßiges aerodynamisches Profil haben), sondern das Tuch “lebendig” wird und in schnellem rhythmischem Wechsel am Achterliek wie eine Flagge auszuwehen beginnt oder am Vorliek einfällt und wieder aus-weht. Dieser Zustand des K. kann unabsichtlich durch den Reck eines (älteren) Segels, durch mangelhaften Segelschnitt und ungleichmäßige Segelwölbung bei einem neuen Segel oder durch die Wahl eines zu  bauchigen Segels bei zu großer Windgeschwindigkeit (insbesondere an der Kreuz) auftreten. Man kann andererseits die Segel auch bewußt k. lassen, wenn man bei böigem Wind oder mit zu viel Segelfläche nur einen Teil des Segels aerodynamisch nutzen darf und gezwungen ist, die überschüssige Windenergie ungenutzt aus dem Segel zu “schütteln”. Dies kann besonders beim Rennsegeln und insbesondere mit Einmannjollen auf der Kreuz erforderlich sein, wenn man auf dem anschließenden Raumschotskurs wieder die gesamte Segelfläche voll ausnutzen will. Das K. darf nicht mit dem Flattern oder Schlagen der Segel bei einem Aufschießer o. ä. verwechselt werden.





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