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Segellexikon
Ausgabe 2015
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Inmarsat EPIRB

Eine Seenotfunkbake, die einen Seenotalarm über den geostationären Satelliten-Seefunkdienst des Inmarsat-Systems im l,6-GHz-Bereich senden kann. Sie ist nur für funkausrüstungspflichtige (Handels-) Schiffe vorgeschrieben bzw. zugelassen und kann von Yachten freiwillig nur eingesetzt werden, wenn ein Mitglied der Crew an Bord das entsprechende Seef unkzeugnis besitzt. Eine I. E. mit einem Gewicht von 5-10 kg ist neben dem im L-Band mit 1,6 GHz arbeitendem Seenotsender mit einem GPS-Empfänger und einem SART (Radar-Transponder) einschließlich der elektrischen Energiequellen ausgestattet. Alle Einrichtungen der Bake können über ein (mit 50 m Kabellänge abgesetztes Fernbedienteil, engl. Remote Control Unit) kontrolliert, gesteuert und mit zusätzlichen aktuellen Daten des Seenot- oder Havariefalles versorgt werden. Sie können nach den Ziffern des IMO-NotfallIndikators direkt eingegeben werden. Eine I. E. sendet automatisch in 15, in kurzen Zeitabständen aufeinanderfolgenden Sendezyklen unterschiedlicher Dauer 48 Stunden lang, bleibt dann für die Fernbedienung (RCU) aktiviert. Mit ihren Leistungen ist die I. E. zwar einer COSPAS-SARSAT-EPIRB überlegen, aber in der Anschaffung auch teurer.





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