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Segellexikon
Ausgabe 2015
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Holebug

der (fetching tack, long tack, s1ant tack) Auch Streckbug genannter langer und günstiger Schlag, auf dem man beim Kreuzen nicht nur Distanz nach Luv (Luve uann, Luvweg) gewinnt, sondern auch gleichzeitig dem Ziel unmittelbar näher kommt, es holen kann. Ein H. ergibt sich nur. wenn das Ziel nicht genau in Windrichtung oder in der Windachse liegt, z. B. beim Aufkreuzen in engen Revieren oder wenn sich auf einem Dreieckskurs die Richtung des atmosphärischen Windes nach dem Start änderte. Die Regel lautet dann: H. immer zuerst, damit man bei neuerlicher, ungünstiger Richtungsänderung des Windes so weit wie möglich in Luv und gleichzeitig so nahe wie möglich bei Bahnmarke oder Ziellinie steht. Abb. 1 zeigt, daß beide Boote gleiche Höhe laufen. In Abb. 2. führt der Schlag des weißen Bootes näher an das Ziel. Abb. 3 zeigt die unterschiedliche Distanz auf dem H. (a-b) und auf dem anderen Bug (a-c) zum Ziel. Holebug
Wenn beim Kreuzen der Wind nicht genau aus der Richtung des Ziels bläst, nähert man sich auf einem Bug, dem Streckbug, dem Ziel stärker als auf dem anderen Bug, dem H., auf dem man sich den Luvraum oder die Höhe für den Streckbug holt (s. Abb.). Holebug





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holen
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Weitere Begriffe : in den Wind gehen, ...drehen | Kojenbord | Kasperkoje
 
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