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Segellexikon
Ausgabe 2015
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einfallen

1. Während des Segelns kann auf Schoten und Falle erheblicher Druck kommen, so dass die Körperkräfte eines Mannes nicht mehr ausreichen, um die Segel dichtzuholen oder vorzuheißen. Deshalb fällt ein zweiter Mann ein. Das bedeutet, der erste führt das Tauwerk um einen abgewinkelten Holepunkt, z. B. Nagelbank, der andere nimmt das bereits senkrecht angespannte Tauwerk und versucht, es mit beiden Händen waagrecht wegzuziehen. Bei waagrecht laufenden Schoten erfolgt der gleiche Vorgang möglichst senkrecht, weil dies am leichtesten ist. Das vom zweiten Mann herangezogene Stück Schot oder Fall wird vom ersten Besatzungsmitglied um den Holepunkt nachgezogen, unmittelbar, wenn der zweite Mann das Fall oder die Schot wieder in die ursprüngliche Stellung zurückgehen läßt. Dies macht man mehrmals hintereinander auf Kommando, bis das Segel gestreckt ist oder ohne zu killen steht. Dann wird das jeweilige Ende sorgfältig belegt. 2. Auch Segel, insbesondere bauchige Segel, wie Ballon und y Spinnaker, können einfallen. Das bedeutet, sie fallen zusammen, weil der Wind einschläft oder die Windrichtung sich so verändert, dass der Wind das Segel nicht mehr zum Stehen bringen kann, d. h. keine volle Angriffsfläche mehr hat.





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