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Segellexikon
Ausgabe 2015
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Kink

der (kink [nip]) Ein durch die Drehspannung im geschlagenen Tauwerk entstandener Törn oder sogar Rundtörn, der sich nicht mehr von selbst enttörnt, wenn die Leine ausläuft. Ein Ende mit Kinken ist unklar, weil es nicht mehr durch einen Block fahren kann. Bei Drahttauwerk führt die Kinkenbildung zu einem Bruch der Litzen und zu Fleischhaken. Beim Manöver muß man an Deck im wahrsten Sinne des Wortes “aus den Kinken” treten, um nicht beim Auslaufen einer Leine oder Trosse mit Armen oder Beinen mitgerissen zu werden. Beste Vorsorge gegen Kinkenbildung ist richtiges “Aufschießen eines Endes. Ungewollte Verdrehung bzw. Schlaufe von Schoten, Fallen oder Leinen, die wieder in Ordnung gebracht werden muss. Kink wird aber auch im übertragenen Sinne gebraucht, z. B. wenn im Gedankengang oder bei der Manövervorbereitung ein Fehler ist, wobei man landläufig auch von einem »Haken« spricht, den diese oder jene Sache hat.





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