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Segellexikon
Ausgabe 2015
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Gezeiten

Tiden sind periodische Schwankungen des Wasserspiegels der Meere infolge der Massenanziehung zwischen Erde, Mond und Sonne und der Drehung des Systems Erde-Mond um den eigenen Schwerpunkt. Die G. sind mit entsprechenden Gezeitenströmen verbunden, in denen das Wasser transportiert wird. Steigen des Wasserspiegels heißt Flut; Fallen heißt Ebbe. Steigen und Fallen von einem Niedrigwasser bis zum nachfolgenden heißt Tide, die im Mittel 12 Std. 25 Min. dauert. Die G. des Meeres verspäten sich also täglich um 50 Min., das ist die Zeit, um die sich die Kulmination des Mondes an einem festen Ort täglich verspätet. Die G. der Nebenmeere (z. B. Nordsee) sind aus dem Mitschwingen mit den G. des angrenzenden Ozeans zu verstehen. Bei großem Tidenhub am Eingang des Nebenmeeres, breitem Eingang und einer Eigenschwingung des Nebenmeeres nahe der Gezeitenperiode oder einem Vielfachen davon wird der Tidenhub des Nebenmeeres gross. Zur Springzeit, wenn sich die gezeitenerzeugenden Kräfte von Sonne und Mond addieren, kommt es zu besonders großen Springtidenhuben (z. B. Bucht von St. Malo im Ärmelkanal 11,5 m). Zur Nippzeit, wenn die Sonne einen Teil der Wirkung des Mondes aufhebt, entsteht die wesentlich kleinere Nipptide. Zwischen Spring-und Nippzeit liegt die Mittzeit. An den deutschen Küsten (Nordsee) haben die G. gegenüber der Mondphase etwa 3 Tage Verspätung.





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