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Segellexikon
Ausgabe 2015
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Handlot

das (hand lead and line) Einfaches Gerät zur unmittelbaren Messung der Wassertiefe. Es besteht aus einem ca. 3 bis 5 kg schweren, tropfenförmigen Metallkörper, der an einer Lot-leine befestigt ist. Sie ist in Abständen eines Fadens bzw. alle 2 m durch bunte Marken wechselnder Farbe gekennzeichnet. Die Wassertiefe wird abgelesen, wenn der Lotkörper den Meeresboden berührt und die Lotleine senkrecht steht. Durch eine Ausnehmung am Boden des Lots, die mit Lotspeise (Talg) gefüllt wird, kann man auch Bodenproben mit an Bord bringen. Heute nur noch benutzt, wenn kein Echolot an Bord, die Wassertiefe für den Peilstock zu groß ist oder der Ankergrund geprüft werden soll. Handlot
Gerät zur Messung der Wassertiefe. Man nimmt ein längliches Stück Bleigewicht und befestigt es an einer leichten, festen Schnur. Das Bleigewicht hat in seiner unteren Oberfläche eine Einbuchtung nach innen. In diesen Hohlraum kann die sogenannte - Lotspeise geschmiert werden. Das ist meist eine klebrige, pastenartige Substanz, an der man nach dem Lotvorgang Spuren der Wassergrundzusammensetzung sehen kann und damit über Kenntnis der Grundbeschaffenheit verfügt. Die Lotleine selbst ist im untersten Teil über dem Bleigewicht alle Meter mit einem gut sichtbaren Knoten markiert. Meistens wird nach der 10-Meter-Marke nur noch alle 3 m ein Kennzeichen angebracht. Im übrigen muss das Loten gelernt sein. Neben der Schnelligkeit ist wichtig, dass man das äußerste lose Ende so fest in der Hand hält oder z. B. am Handlöper befestigt, dass es keinesfalls ausrauscht und damit das Lot verlorengeht. Je größer die Fahrt des Schiffes ist, desto stärker sollte das Bleigewicht nach vorne in Bugrichtung ausgeworfen werden, damit die Lotleine in dem Moment senkrecht steht, in dem das Bleigewicht Grundberührung hat und man damit auch zur richtigen Ablesung an der Lotleine kommt.





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