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Segellexikon
Ausgabe 2015
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Schmiege

(bevel) Der (beliebig schiefe) Win­kel, in dem sich ein Bauteil an ein anderes “an­schmiegt”, d. h. es berührt, oder auch die entspre­chende Rundung, die man ihm dazu geben muß. Bei einem Spant muß die S. mit der ungleich­mäßig gekrümmten Oberfläche der Außenhaut übereinstimmen. Sie wird dabei zur Mallkante gemessen, und zwar bei einem Metallspant (aus Stahl oder Aluminium) im Vorschiff von der Vorder-, im Achterschiff von der Achterkante aus, damit man die Schenkel der Winkelprofile auf die (wachsende) Bootsbreite auseinanderbiegen oder ausschmiegen kann. Demgegenüber mißt man hölzerne Spanten im Vorschiff von der achteren, im Achterschiff von der vorderen Mallkante aus, weil man anschließend den überstehenden Teil abarbeiten kann, bis sich die S. einschmiegt. Auch bei Kontermallen ist die S. von Bedeutung. Man mißt sie mit dem S.-Stock oder der S.-Latte, ge­gebenenfalls mit einer S.-Skala oder anhand einer S.-Tabelle. Schmiege





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