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Segellexikon
Ausgabe 2015
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Kunststoffbauweise

Im Bootsbau hat sie inzwischen eindeutig alle anderen Verarbeitungsalternativen überrundet. In allen Fällen läuft der Vorteil darauf hinaus, dass Kunststoffboote besonders pflegeleicht sind, nicht verrotten oder korrodieren. Auf die Dauer allerdings setzt ein Alterungsprozess der Boote durch UV-Strahlen ein, die die Bootsoberflächen unansehnlich werden lassen. Es gibt verschiedenste Arten von Kunststoffverarbeitung im Bootsbau. Die am häufigsten anzutreffende Form der Verarbeitung ist glasfaserverstärkter Kunststoff (GFK). Nach Auftragen eines Trennmittels in den inneren Hohlraum einer Bootsform wird die Außenhautschicht eingebracht. Darauf folgt die Einlegung von mehreren Glasfasermatten, die aus einzelnen Fasersträngen Rovings bestehen. Sie werden mit Polyester- oder Epoxyharzen getränkt; dadurch ergibt sich nach der Aushärtung des Laminats die wesentliche Verstärkung. Bei der Sandwichbauweise wird eine in sich stabile innere und äußere Rumpfschale aus glasfaserverstärktem Kunststoff gefertigt. Beide Schalen werden ineinandergesteckt und dann der zwischen beiden entstandene Raum aus-geschäumt. Vorteil dieser Bauweise sind Stabilität und Unsinkbarkeit.





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