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Segellexikon
Ausgabe 2015
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Lackierung

Moderne Bootslakke, die außerordentlich strapazierfähig sind, sollten genau nach den Vorschriften des Herstellers verarbeitet werden, verschiedene Fabrikate sollten nicht miteinander vermischt werden; auch zum Ausbessern den ursprünglichen Lack verwenden! Es werden hauptsächlich folgende Lacke verwendet: Einkomponentenlack: Lack und Härter sind bereits fertig gemischt. Zweikomponentenlack: Lack und Härter werden erst zum Gebrauch gemischt; Vorteil: lange  Lagerfähigkeit, schnelles Aushärten, hohe Strapazierfähigkeit. Nach Lackart: Bootslack (DD-Lack): farblose Lacke, meist auf Polymethan-basis. Emaille-Lack: besonders hitzebeständiger Lack. EP-Lack: Lack auf Expoxyharzbasis; sehr widerstandsfähig, aber gegen Luftfeuchtigkeit etwas anfällig. Bilgenfarbe: atmende Spezia!farbe für den Innenanstrich, insbesondere der Bilge. Grundierung: Erstanstrich für Holz und Metall, der auf das später verwendete Material abgestimmt sein muss. Unterwasserfarbe Antifouling. Weiter braucht man zur L.: Schaber und Ziehklingen zum Entfernen alter Farbe, ggf. auch ein Beizmittel, Schleifpapier der Körnungen 60-120 (trocken) und 300-600 (nass) mit einem Schwingschleifer, um größere Flächen schonend abschleifen zu können, Reiniger (Cleaner) zum Reinigen, insbesondere Entfetten der zu streichenden Oberfläche und Verdünner (Lösungsmittel) für den jeweiligen Lack. Pinsel: für die Grundierung und den Unterwasseranstrich genügt ein einfacher Borstenpinsel, ansonsten verwende man nicht zu billige Haarpinsel; große Flächen können auch mit einem Roller oder einer Spritzpistole behandelt werden. Aufbau einer Neulackierung (auf Holz): alle alten Lackreste entfernen; mit 60er, 70er und 120er Papier schleifen und sorgfältig entstauben und trocknen. Grundie- ren schleifen (erforderlichenfalls spachteln, schleifen, grundieren, schleifen) mehrere Anstriche (nach Herstelleranweisung) mit dazwischen erfolgendem Schleifen (möglichst 400er Papier, nass) und sorgfältigem Trocknen. Grundsätzlich: an schattigem, trockenem und windstillem Ort streichen. Kunststoffboote: Hier ist eine L. kaum erforderlich. Sollte sie doch notwendig werden: Reinigen Schleifen (400er Papier, nass), Grundieren Schleifen Vorstreichen (verdünnter Lack; z. B. Bootslack mit eingemischter Farbe und Verdünnung) Schleifen Endlackieren ggf. Wachsen. Beim Endlackieren darauf achten, dass der Lack nicht läuft (Tränen bildet); dazu mit nicht zu nassem Pinsel Lack zuerst gleichmäßig über einen Flächenbereich verteilen und dann in parallelen Strichen ausstreichen.





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